Fr. 20.11

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19:00 / 22:00

anundpfirsich

Improvisationstheater

Kein Frostmuster gleicht dem anderen und keine Szene von anundpfirsich wird sich je wiederholen. Ohne Skript, ohne Regie, ohne Bühnenbild lässt das Ensemble aus einem einzigen Zuruf aus dem Publikum ganze Geschichten wachsen, spontan wie Eiskristalle, die sich in der Kälte formen. Kaum entstanden, sind sie schon wieder vergangen. Flüchtig, einzigartig, nie exakt reproduzierbar. Das Flüchtigste kann das Berührendste sein.

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20:30

Willmund

Singer-Songwriter

Manche Wärme kommt nicht vom Feuer, sondern vom Auftauen. André Willmund, besser bekannt als WILLMUND, setzt sich ans Klavier und lässt Note für Note das Eis aufbrechen. Was er in seinen Songs verpackt, ist selten glattpoliert. Es knirscht, es splittert, es klingt nach echtem Leben. Zwischen den Tasten liegt keine Show, sondern ein Geständnis, leise genug, dass man den eigenen Atem in der kalten Luft hören kann.

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23:00

Stella & the Fridge

Dystopian pop for wholesome hearts

Draussen kristallisiert der Frost die Luft zu feinem Glas, drinnen entzündet Stella & The Fridge ein Lagerfeuer aus Worten und Klang. Omnichord, Piano und Akkordeon schmelzen zu einem Klangteppich, der zwischen Mundart und Italienisch, zwischen zarter Zerbrechlichkeit und feministischer Schärfe changiert. Ihre Stimme trägt wie warmer Atem in kalter Nacht, mal Rauchschwaden, mal Funkenflug, mal sanftes Glühen unter der Asche. Stella & The Fridge ist wütend und weich zugleich. Eine Umarmung mit Kanten, ein Kaminfeuer, das gegen den Frost ansingt.

Sa. 21.11

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18:30

Maryy

Soul / Pop / Jazz

Manche Stimmen schmelzen das Eis nicht, sie fliessen einfach hindurch, warm wie Honig auf kalter Haut. Ihre Vorbilder suchte maryy von Anfang an nicht in Orten, sondern in grossen Stimmen, deren Tiefe sich wie ein sanfter Bass durch die Lautsprecher bis ins Innerste legte. Soul und R&B wurden zu den Sprachen, in denen sie denkt, und zum Groove, zu dem sie beim Schreiben und Auftreten instinktiv zurückkehrt. Verwurzelt im tiefen Soul und vertieft durch ihr Jazzstudium, liegt in ihrem Klang eine Intimität, die sich wie Raureif auf die Haut legt, leise, funkelnd und nie brav. Eine Reise zwischen Genres, die vertraut wirkt und doch immer wieder neu entdeckt werden will, tief wie ein Bass unter gefrorenem See.

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20:30

Ester Poly

Psychedelic Rock, Punk, New Wave

Es gibt Lawinen, die niemand kommen sieht. Bis Bass und Schlagzeug den ersten Stein lösen. Zwei Generationen, zwei Enden der Schweiz, ein gemeinsamer Nenner: Getöse, das sich nie entschuldigt. Zwischen Psychedelic Rock, Punk und New Wave wummert, brummt und bebt es, bis der Frost in tausend Scherben zerspringt. Jede Schneise, die sie schlagen, hinterlässt eine eigene Spur. Mal politisch, mal roh, immer unberechenbar. Was als leises Grollen beginnt, kippt unaufhaltsam in Sog und wer sich nicht wegduckt, tanzt mitten im Einschlag.

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22:30

Klaus Egger Trio

Shakepop

Es gibt Kälte, die man nicht wegheizt, sondern wegtanzt. Das Klaus Egger Trio bringt mit Gitarre, Kontrabass und Waldhorn einen Puls auf die Bühne, der so ehrlich ist, dass er unter die Haut geht, noch bevor man ihn bewusst hört. Ihre Musik kennt keine Politur. Sie lebt von echten Handgriffen, echten Stimmen, echter Lebensfreude, roh und ungefiltert wie ein Herzschlag im Frost. Sobald der erste Groove greift, ist Stillstehen keine Option mehr. Der Boden wird warm, weil die Füsse nicht mehr aufhören.

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00:30

Nährwerk

Live-Techno

Tief unter der Oberfläche, dort wo sich Eis und Fels berühren, entsteht der Sound von Nährwerk. Das Duo verschmilzt Analog mit Digital, Improvisation mit Arrangement, selbst entwickelte Midi-Instrumente mit akustischem Schlagzeug und definiert damit Livetechno neu. Ihre Bässe wummern wie Risse, die sich langsam durch gefrorenes Wasser ziehen. Unberechenbar, kraftvoll, immer in Bewegung. Was hier entsteht, ist kein Set, sondern ein Sog. Hinein in die Tiefe, hinein in den Rausch, bis der Frost zur Ekstase wird.